Veränderung

5 Tipps wie du besser mit Veränderungen umgehen kannst

Kennst du das?

Du veränderst dein Leben nur, wenn du dazu gezwungen wirst: Dein Job wird gekündigt, dein Partner verlässt dich oder vielleicht hast du auch einen Unfall. Das sind Situationen, die in deinem Leben eine entscheidende Wendung herbeiführen. Ich wünsche dir keine dieser Situationen, denn sie sind begleitet von Schmerzen, von Trauer, von Ohnmacht.

Deine Welt bricht zusammen und du musst dir klar machen, dass es deine alte Welt nicht mehr gibt. Dir wird sozusagen von außen der Boden unter den Füssen weggezogen.

Oder kennst du eher das?

Du schaust mehrmals pro Stunde während deiner Arbeit auf die Uhr, um in die nächste Pause zu gehen. Oder dein Job stresst dich, du bist müde, fühlst dich kraftlos, kurz vor oder gar schon tief in einem Burnout. Doch freiwillig veränderst du deine Situation nicht, obwohl dir dein Körper und deine Gesundheit schon zuflüstern: „Es geht mir nicht gut, pass auf, lange kann ich nicht mehr so weiter machen.“

Beruflich und auch privat nimmst du keine Rücksicht auf deine Gedanken und Ahnungen. Du bleibst lieber in deiner Komfortzone. Hier weißt du, was du hast, und wie dein Leben funktioniert. Du kennst dein Gehalt, deine Kosten, deinen Partner, und kannst die meisten Fragen beantworten. Sicherheit ist dir heilig. Doch du befindest dich in einem selbst gebauten Käfig. In Komfortzonen findet kein Wachstum, keine Veränderung statt.

Meinst du wirklich, dass das lange gehen kann?

In beiden Fällen musst du dich früher oder später fragen: „Wer bin ich jetzt und wohin möchte ich?“

Es liegt an dir, wie du mit den Veränderungen umgehen willst. Du kannst dich persönlich angegriffen fühlen, deine negativen Überzeugungen freien Lauf lassen und dich selbst damit immer mehr demotivieren. Oder an der Aufrechterhaltung deiner Komfortzone arbeiten und weiter darin verharren. Doch bedenke, dass du mit beiden Verhaltensweisen nach Vertrautem strebst, nach Sicherheit. Sie werden dich aber vermutlich keinen Schritt weiter bringen.

Lass es nicht soweit kommen. Hier meine 5 besten Tipps:

1. Übernehme Verantwortung

Warte nicht, bis das Schicksal dir den Boden unter den Füßen wegreißt. Übernehme Verantwortung für dein Leben. Höre auf deine innersten geheimen Gedanken. Handel, wenn die Zeit dafür reif ist und habe keine Angst vor neuen Aufgaben.

2. Stelle dich positiv auf Veränderungen ein

Nichts ist so schlimm, wie es im ersten Moment aussieht. Nimm die Veränderung als
Herausforderung an. Nutze die Chance für einen Neubeginn. Fast immer werden erfolgreiche Neustarts aus der Krise heraus geboren.

3. Treffe klare Entscheidungen

Alle oben beschriebenen Situationen verlangen klare Entscheidungen. Ein deutliches „Ja“ oder „Nein“. Für den Erfolgreichen gibt es kein Dazwischen. Ent-Scheidungen bedeutet immer, sich zwangsläufig von etwas zu trennen. Trennen bedeutet scheiden,
bei einer Ent-Scheidung stehst du vor einem Scheideweg… Also trau dich, das Alte hinter dir zu lassen, um das Neue zu beginnen.

4. Stelle dich deinen Ängsten

Mache eine kleine Selbstanalyse und stelle dir folgende Fragen: Worin liegt meine größte Angst? Warum sind mir Veränderungen zuwider? Was stört mich an neuen Herausforderungen? Warum weiche ich lieber Auseinandersetzungen aus, statt mich ihnen zu stellen? Worin liegt meine größte Unsicherheit? Beobachte deine Gedanken, sind sie eher negativ oder positiv? Schreibe die Antworten auf.

Nun Formuliere alle negativen Sätze in positive um. Damit hast du die erste Hürde genommen. Einer positiven Veränderung steht nichts mehr im Weg.

5. Meditiere

Das ist mein ganz persönlicher Favoriten-Tipp, denn Meditation hilft dir nicht nur die Punkte 1-4 so zu beantworten, dass sie dir in jedem Fall selbst entsprechen, sondern schenkt dir gleichzeitig eine größere Sicht auf die Situationen, also sie erweitert deine Perspektive. Außerdem eignest du dir mit Meditation eine gelassene Lebenshaltung an, die davon ausgeht, dass es nichts stetigeres gibt als Veränderung. Das wiederum bedeutet, dass dein innerer Halt und deine Sicherheit in Zeiten von Krisen nicht verloren gehen.

Konkret bedeutet das:

Meditation baut dein Vertrauen und deinen Mut auf Veränderungen anzugehen und sogar aktiv einzuleiten. Sie schenkt dir Mittel und Wege, deine Angst loszulassen (Punkt 1).

Jeder Meditierende übernimmt sehr schnell die Verantwortung für sich und andere und erkennt im Voraus, wenn er was ändern sollte (Punkt 2).

Mit Meditation, so wie ich sie lehre, lernst du die Sprache deines Herzens schnell und effektiv neu kennen. Dein Herz selbst kennt nur ein „Ja“ oder ein „Nein“. Alles andere dazwischen ist von Gedanken und Erfahrungen produziert. Deshalb spricht dein Herz die Sprache für deine Entscheidungen (Punkt 3)

Meditation verlangt, Fragen aufrichtig, ehrlich und authentisch zu beantworten. Sie sieht alles in einem größeren Zusammenhang. Dadurch eliminiert sie negative Gedankengänge, zu große Sorgen und Ängste. (Punkt 4)

Also worauf wartest du noch? Verfolge die Punkte in deinen nächsten Krisenzeiten oder beginne schon heute mit der Meditation. Probiere es gleich aus. Ich habe für dich eine Meditation vorbereitet. Hier geht es zur Herzmeditation

Wie gehst du bisher mit Veränderungen in Krisenzeiten um? Wo sind deine größten Schwierigkeiten? Schreibe mir gerne hier unten einen Kommentar oder ein email.

Herzlichst
Kun Ya

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Kun Ya Andrea Schmidt

Meditationslehrerin und Architektin bei Zentrum für Kan Yu
Meine Aufgabe sehe ich darin, Bewusstsein für Mensch, Raum und Verbundenheit in Liebe zu schaffen. In meiner Arbeit im Kan Yu und bei Integrale Vision empfinde ich große Dankbarkeit, wenn meine Kunden beginnen unsichtbare Energiestrukturen wahrzunehmen und ihre Potentiale zu schöpfen. Bei GesellschaftSEIN engagiere ich mich für mehr Menschlichkeit.
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